Ausrüstung fürs Home-Gym
Welche Trainings-Tools brauche ich für mein Home-Gym? Foto: Sam Sabourin/Unsplash

Das perfekte HomeGym: Welche Trainings-Tools sind nötig?

Es hat diverse Vorteile, in den eigenen vier Wänden zu trainieren - keine nervige Anfahrt zum Studio, kein Zeitverlust in der Umkleidekabine, keine Warteschlangen an Trainingsgeräten und die Rückfahrt nach Hause fällt auch weg. Insgesamt spart das Home-Gym also richtig Zeit, aber auch Geld, weil neben den Fahrtkosten auch keine Mitgliedsbeiträge fürs Studio anfallen. Ok, eine Start-Investition in Trainings-Tools ist sinnvoll. Es sei denn, ihr trainiert lieber mit dem eigenen Körpergewicht - einen Workout-Plan, der ohne Tools funktioniert, findet ihr hier). In diesem Beitrag zeige ich euch, welche Ausrüstung ich mir zugelegt habe, um mich zuhause fit zu halten.

Medizinball, Hanteln und Klimmzugstange - mehr brauche ich nicht

Ganz ehrlich, ich denke ziemlich oft darüber nach, wie cool es wäre, ein voll ausgestattetes Home-Gym zu haben. Oder zumindest einen eigenen Trainingsraum, beispielsweise im Keller oder in einer Gartenlaube. Aber ich wohne mit meiner kleinen Familie mitten in Köln - drei Zimmer, 63 Quadratmeter, Altbau, dritter Stock, knarzender Holzfußboden. Durch den Parkettboden ist ein Bodyweight-Workout mit vielen Sprüngen leider nicht möglich. Das wäre einfach zu laut für die Nachbarn (oder für das Kind, das meistens schläft, wenn ich trainiere). Im Keller ist leider kein Platz für einen Trainingsbereich.

 

Deshalb setze ich beim Workout auf Übungen, die leise durchführbar und extrem effektiv sind - Liegestütze, Klimmzüge oder Kniebeugen zum Beispiel. Die Übungen pimpe ich durch Gewichte, die flexibel einsetzbar sind: Ich habe mir zwei 10-Kilogramm-Kurzhanteln angeschafft und einen 7-Kilogramm-Medizinball. Die Kurzhanteln sind mit Gummi überzogen, damit sie griffiger sind und auch für Liegestütze mit Hantel-Ruderzügen genutzt werden können. Auch der Medizinball ist extrem griffig und mit Sand gefüllt, damit er Stützübungen ermöglicht.     

Home-Gym-Ausrüstung
Meine Trainings-Tools: Kurzhanteln, Klimmzugstange und Medizinball.
Medizinball für das Home-Workout
Ein Slam-Ball ist beim Home-Workout ziemlich flexibel einsetzbar.

Mein Lieblings-Tool ist der Medizinball. Den schnappe ich mir manchmal, um spontan ein Bauch-Workout einzulegen. Ganz ohne Gewichte sind mir die meisten Bauch-Übungen zu locker. Deshalb benutze ich unheimlich gerne den Medizinball. 7 Kilogramm sind eine ganz ordentliche Herausforderung, muss ich zugeben.  

Mir gefällt einfach die Flexibilität, die mit einem Medizinball möglich ist. Er lässt sich teilweise besser halten als eine Hantel und macht keinen Lärm, wenn er mal herunterfällt. Außerdem lässt sich der Ball super zwischen den Füßen oder den Knien einklemmen - perfekte für Übungen, bei denen ich die Beine in Richtung Oberkörper ziehe. Davon profitiert hauptsächlich die untere Bauchmuskulatur.  

Kurzhanteln für das Home-Gym
Es ist Zeit zu hanteln, Leute!

Was ich gerne noch hätte, ist eine Gewichts-Weste. Einfach, um bei Bodyweight-Übungen die Last zu erhöhen. Optimal wäre aus meiner Sicht ein Gewicht von 10 Kilogramm. Damit werden Liegestütze oder auch Klimmzüge deutlich schwieriger - und effektiver.  Welche Tools ihr für euer Home-Gym braucht, ist abhängig von euren Körperzielen. Für Muskelaufbau sind Kurzhanteln, Hantelscheiben oder auch eine Hantelbank mit Langhantel sinnvoll. Wer eher auf Cardio steht, ist mit einem Radergometer oder mit einem Laufband gut bedient. Wer Muskelaufbau und Cardio miteinander vereinbaren will (und zuhause Platz hat), sollte über ein Ruderergometer nachdenken.