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Fit bleiben auf Reisen: 5 schnelle Tipps

auf Reisen fit bleiben
Wer auf Reisen fit bleiben will, braucht einen klaren Plan. Foto: Jeshoots/Unsplash

Tools und Trainings-Tricks für Touris und Geschäftsreisende

Ob beruflich oder privat - jede Reise sprengt den normalen Ablauf der Woche und damit oft auch den persönlichen Fitness-Plan. Das lässt sich leider kaum verhindern. Es sei denn, man stellt sich bewusst darauf ein und legt sich von vornherein eine Fitness-Strategie zurecht, die unterwegs funktioniert. Wie das geht, zeige ich euch hier. 

Flughafen, Zug, Autobahn, Hotel, repeat. Für viele ist das Alltag. Ein Leben außerhalb des gewohnten Umfeldes. Neue Stadt, neue Unterkunft. Wo ist der nächste Supermarkt? Gibt es vielleicht ein Fitnessstudio in der Nähe? Und wie viel Zeit habe ich überhaupt bis zum nächsten Meeting? Ständig neu orientieren, flexibel sein. Umdisponieren. Anders geht es kaum. Die Folge: Ohne einen geregelten Tagesablauf steigt der Stresspegel, was wiederum dazu führt, dass gesunde Ernährung und Bewegung zu kurz kommen. Stopp! Zeit für einen Masterplan. Diese Tipps helfen dabei, trotz Stress die Kontrolle zu behalten und in Form zu bleiben.  

Reise-Regel #1

Das eigene Gym im Koffer haben

Leider gibt es nicht in jedem Hotel einen Fitnessraum. Und wenn doch einer vorhanden ist, dann handelt es sich oft eher um eine bessere Abstellkammer mit zwei 5-Kilogramm-Kurzhanteln und einem klapprigen Fahrradergometer. Keine guten Voraussetzungen für eine effektive Trainingseinheit. Der Ausweg: Am besten schon bei der Buchung des Hotels darauf achten, ob es einen vernünftigen Kraftraum gibt ODER die Fitness-Grundausstattung direkt mitbringen.

Wichtig ist natürlich, dass die Trainins-Tools kompakt und leicht zu transportieren sind. Optimal geeignet für Reisende: Therabänder und Expander plus Springseil für Cardio-Kurzeinheiten. Diese unscheinbaren Fitmacher gibt es ab 10 Euro und sie wiegen nur wenige Gramm. Übungsvorschläge und Anleitungen liegen meistens bei, sonst finden sich welche im Internet. Therabänder eignen sich prima für Bizeps-Curls, Liegestütze mit Widerstand oder Kickbacks.

 

Reise-Regel #2

Sightseeing mit Jogging verbinden

Schon mal von Sightjogging gehört? Das ist eine ziemlich praktische Kombination aus Stadtführung und Lauftreff, die mittlerweile in fast allen Großstädten der Welt angeboten wird - beispielsweise in Barcelona, Rom, New York oder Hamburg. Einfach im Internet "Sightjogging Stadt X" eingeben und ein passendes Angebot buchen. Kilometer machen, Kalorien verbrennen und dabei die schönsten Seiten der City sehen. Besser geht's doch gar nicht, oder? Es besteht sogar die Chance, nette Leute mit ähnlichen Interessen kennenzulernen.   

 

Reise-Regel #3

Das Frühstücks-Buffet für Meal-Prep nutzen

Unterwegs fällt es besonders schwer, sich gesund zu ernähren. Hier ein Snack gegen den Heißhunger zwischen zwei Terminen, da ein Eis oder ein süßer Drink. Dabei liegt die Lösung des Problems so nah: Wer Frühstück gebucht hat, kann sich morgens am Buffet ein Fitness-Lunchpaket zusammenstellen. Croissants und Waffeln bitte links liegenlassen, dafür hartgekochte Eier und Obst einpacken. Die Eier lassen sich super transportieren und über den Tag verteilt essen. Protein-Power to go sozusagen.   

 

Reise-Regel #4

Auf die Rolle gehen

Es gibt ein Fitness-Tool, das ich neulich erst für mich entdeckt habe, obwohl ich schon seit Jahren trainiere: Den Ab-Roller. Das ist ein extrem handlicher Bauchtrainer, der nur aus einem kleinen Rädchen und Griffen besteht (optimal für den Koffer, da 27 x 18 cm klein/650 Gramm leicht). Mit dem Ab-Roller lässt sich das Bauchtraining selbst im kleinsten Hotelzimmer durchziehen - zwei bis drei Quadratmeter Fläche reichen. Einfach den Roller mit beiden Händen greifen, auf die Knie gehen, das Rad auf den Boden setzen und nach vorne rollen lassen. Dabei im Rumpf stabil bleiben, Rücken gerade und wieder zurück. Eine Hardcore-Übung für den kompletten Rumpf.

 

Reise-Regel #5

Schritte sammeln

Jogging ist nicht so ganz euer Fall? Spazierengehen killt auch Kalorien. Ich versuche, jeden Tag mindestens 10.000 Schritte zu machen. Das ist eine Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation WHO, die ich gerne weitergebe. Denn ich liebe es zu laufen. Ob langsam oder schnell, wir Menschen sind einfach zum Laufen geboren und konzipiert. Jeder Schritt baut Stress ab. Wieso also nicht mal zu Fuß zum nächsten Termin gehen anstatt in die Bahn oder ins Taxi zu springen? Das spart Geld und macht Fettzellen Dampf. Wie viele Schritte ihr pro Tag macht, könnt ihr mit dem Smartphone tracken (es gibt diverse kostenlose Schrittzähler-Apps für iPhones und Android-Handys) oder ihr besorgt euch ein Fitnessarmband (ab 40 Euro erhältlich). Wichtig ist einfach, dass ihr in Bewegung bleibt. Nicht nur per Zug, Flugzeug oder Auto, sondern auch mit Hilfe eurer Beine.